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ok, nennen wirs beim namen...

ich hab bulimie. und es ist wortwörtlich zum kotzen...

was ich anfangs noch als großes glück empfand, oh ja , man kann seinen hunger, sein verlangen und gewicht ja so einfach verarschen... ist alles andere als ein glückliches dasein.

man verliert die kontrolle. es wird zur regel. es kontrolliert einen.

man verschwendet nicht nur geld, sondern vorallem jede menge zeit...das ist das schlimmste. man zieht sich zurück, man lebt ein anderes leben in dem die krankheit den größten stellenwert hat...ob man das nun will, oder nicht. es ist so...sie nimmt sich diesen platz!

eigentlich ereicht man also nichts von dem was man eigentlich wollte... perfektion, leidenschaftliches schlemen ohne auf etwas zu verzichten und ohne reue, ein schöner körper und letztendlich...denn erwarten sich das nicht die meisten von dieser perfekten aussenhülle...anerkennung, freude, spaß am leben... ach wie schön...

alles großer mist. abgenommen hab ich kein gramm. aber essen kann ich dafür nicht mehr normal... was drin behalten?! was wieder loswerden?! ausgehen?! oder lieber essen?! kotzen?! hab ich überhaupt wirklich hunger?!

ich denke, das ist eine der fragen, die ich direkt mit "nein" beantworten kann... hunger hatte ich schon lange nicht mehr... es ist ein verlangen... einfach das verlangen...und die gewohnheit... man macht es doch immer so... es ist verdammt schwer auszubrechen. wenn man anfangs noch denkt, an selbst würde irgendwas kontrollieren, muss man sich bald eingestehen, dass man nichts mehr unter kontrolle hat. zumindest bei mir ist es so.

ich wollte irgendwann nicht mehr. ich wollte mir mein leben nicht selbst kaputt machen. denn genau das tut man. es hat nichts mit anderen zu tun...nur mit dir selbst. du bist es ,der handelt. nicht die anderen.

also ging ich in therapie. das war gut. wirklich. ich habe gerdet und geredet und ich hatte ein großes bedürfnis zu reden.

ich war traurig, enttäuscht , wütend, alles in einem. so vieles auf einmal. von vielem war mir das gar nicht bewusst und ich habe angefangen über mich nachzudenken...über die dinge ,die ich will...und ich habe mich tatsächlich ein bisschen besser verstanden. ich habe manches geändert...und ich bin dankbar für die zeit, die ich hatte und für die dinge, über die ich sprechen konnte. vieles hat sich gebessert. ich habe eine bessere vorstellung von mir und der art wie ich mein leben führen möchte. nicht alles ist gut. nein, aber ich hatte irgendwann kein bedürfnis mehr an die hand genommen zu werden. ich hatte das gefühl, dass alles was jetzt kommt...egal ob gut oder schlecht...von mir beweltigt werden kann... mal besser, mal schlechter, aber ich kann es alleine. es gibt nichts was ich noch besonders wissen möchte...über meine kindheit. meine familie...wie so ich so bin wie ich bin, wer schuld hat , wer nicht, womit dies und jenes zusammen hängen könnte. es ist ok.

 aber die bulimie ist noch da. warum?

ich hab keine ahnung. kann das so schwer sein!? was gibt sie mir nur, dass ich an ihr festhalte... ich drücke mich mit ihr vorm leben und sie macht alles komplizierter.

ich kann und darf das einfach nicht mehr länger vor mir herschieben. es ist nichts banales...es ist nicht ok, so zu leben. das ist nicht normal und ich muss es ändern.

aber sollte das nicht möglich sein, wenn man es wirklich will?!

wahrscheinlich liest das hier kein mensch... ich könnte es verstehen.

aber allein der gedanke, dass ich etwas öffentlich schreibe, macht es für mich verbindlicher. und vielleicht hält es mich morgen davon ab so zu handeln ,wie ich es die letzten jahre getan hab.

ich werde ehrlich sein. ich muss ehrlich sein.

vl wird es nur ein weiterer von meinen zahlreichen "neustarten"... ab heute... ab morgen... morgen aber wirklich....nur noch einmal. aber vielleicht bleib ich auch zum ersten mal standhaft, weil ich weiß, dass ich mir beim nächsten mal sonst einfach nicht mehr in die augen schauen kann... denn wozu einen weiteren versuch starten, wenn man schon weiß, dass er misslingt?!

17.4.10 00:31


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was ist wichtig im leben?! ich weiß es nicht.

selbst, wenn ich denke, ich wüsste es, handle ich nicht danach...

wieso?

manchmal denke ich, ich habe angst. mit je mehr unwichtigen dingen ich meinen alltag verbringe, desto weniger muss ich mich dem leben stellen.

ich bin jung, habe alle chancen. aber nutze ich sie?!

man muss nicht alles nutzen. man muss für sich entscheiden, was einem wichtig ist. diese dinge sollte man ausbauen, dafür sollte man leben, danach handeln. aber ich tue es nicht.

die dinge, die meinen alltag bestimmen sind schwachsinn. und ich weiß es. aber ich ändere es nicht. will ich es ändern?! ja. genug?! nein.

ich WILL das leben genießen...manchmal gelingt es mir. kurz. warum nicht immer?!

ich habe angst. angst mein leben zu verschwenden. es wäre so einfach alles zu ändern und dennoch, hlät mich irgendetwas davon ab. ich weiß nur nicht was... was hindert mich am leben?!

ich meine ich lebe. ja, ich existiere. aber ich bin nicht 100% hier. es ist mehr ein vegetieren, ein zeit tod schlagen. aber es ist nichts sinnvolles. muss alles sinnvoll sein?! nein, aber es fühlt sich auch nicht gut an.

ich bin gefangen in meiner eigenen untätigkeit, die ich ändern will, aber anschenend nicht zu verändern vermag und sie depremiert mich...und es setzt sich fort...

ich fühle mich so viel besser, wenn ich dinge tue/schaffe/erreiche. wenn ich weiß und vorallem fühle, dass mein tag nicht umsonst war...dass ich die zeit nicht einfach hab verstreichen lassen. es ist nichts dagegen einzuwenden zeit verstreichen zu lassen...wenn man die zeit genießt. dann ist es wertvolle zeit. dann hat man sie genutzt.

2.4.10 03:07





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